KRÄFTE BÜNDELN, NEUE WEGE GEHEN


Forschungskooperationen der FHDW Hannover

Im September 2004 hat die FHDW Hannover mit dem Fraunhofer Institut für Software- und Systemtechnik (ISST) ein Kooperationsvertrag abgeschlossen. Er sieht eine Zusammenarbeit im Forschungsschwerpunkt Business Engineering vor. Die Zusammenarbeit erfolgt im Projekt "Refaktorisierung von Informationssystemen" mit dem Themenschwerpunkt "Umgestaltung von Geschäftsprozessen" in Form von Workshops. Hier werden Publikationen und Forschungsanträge vorbereitet. Mittelfristig wollen die Kooperationspartner gemeinsam ein Drittmittelprojekt realisieren.

Die FHDW-Abteilung Informatik ist darüber hinaus vertreten in einem Forschungsverbund mit der FhG (ISST, Berlin), der Technischen Universität Berlin (Prof. H. Ehrig), der Universität Pisa, Italien (Prof. A. Corradini) und der Universität Leicester, England (Dr. R. Heckel). Innerhalb dieses Forschungsverbunds werden mehrere Veröffentlichungen erscheinen. 

Die beiden FHDW-Professoren im Forschungsprojekt Kryptografische Systeme arbeiten eng mit den Wissenschaftlern der Keio University in Yokohama und den Mathematikern der Universität Hirosaki zusammen. Der regelmäßige Austausch auf internationalen Tagungen wird durch gegenseitige Forschungsaufenthalte ergänzt. So gastierten FHDW-Professor Elsner im September 2006 in Japan und Professor I. Shiokawa im Juni 2006 an der FHDW Hannover. Gegenstand der Zusammenarbeit mit den japanischen Wissenschaftlern ist die Entwicklung neuer kryptographischer Systeme zur Verbesserung der Sicherheit im E-Business, einem wichtigen Anwendungsgebiet des Business Engineering. 

Im Forschungsprojekt "Controlling von öffentlichen Förderprogrammen" kooperieren die FHDW-Abteilung BWL und die NBank, die zentrale Förderbank des Landes Niedersachsen. Die NBank stellt die empirische Basis für das Forschungsvorhaben zur Verfügung, unterstützt die Kontakte mit den Unternehmen und leistet einen Finanzierungsbeitrag zu diesem Projekt. Die Zusammenarbeit mit der NBank wurde 2008 durch die gemeinsame Gründung eines Zentrums für empirische Mittelstandsforschung (ZEM) nochmals intensiviert. Das ZEM soll den institutionellen Rahmen für die empirische Sozialforschung an der FHDW Hannover bilden.