• Platz 1 bei StudyCheck:
    Beliebteste Hochschule Deutschlands 2021

    mehr
  • Online-Studienberatung - jetzt anmelden!

    mehr
  • FHDWhilft

    mehr

STudierendenprojekte


Ein neues Produkt soll auf den Markt – wie kann man es Zielgruppengerecht lancieren und im weiteren Verlauf deren Verkauf optimieren? Für Unternehmen eine alltägliche Frage, der sich die Marketing-Abteilung annimmt. Und da die Studierenden der FHDW immer ganz nah an der Praxis ausgebildet werden, lernen sie, genau solche Frage zu lösen.


Das gab’s noch nie … eMotorcross-fahren auf dem FHDW-Gelände

Ein Praxisprojekt mit anschließender praktischer Übung: Fun für alle garantiert. Auf Initiative von Prof. Dr. Christof Zwecker präsentierten seine BWL-Studierenden zur Fragestellung „Unter welchen Bedingungen könnte das Angebot einer eMotorcross-Halle in der Region Hannover interessant sein?“. FHDW-Alumni Steve Dorn und der Geschäftsführer von Pietsch Tiefbau & Transporte, Sven Pietsch, zeigten sich sehr angetan von den dargebotenen Konzepten. Ein großzügiger Dank folgte: Jeder, der mutig genug war, durfte eine oder auch mehrere Runden im kleinen mitgebrachten Cross-Parkour fahren. Eine große Gaudi für alle! Gekrönt ganz am Ende von einer kleinen Grilleinlage – auch für die weniger Mutigen. Ein großes Dankeschön an die Firma Pietsch Tiefbau & Transporte und an Prof. Dr. Christof Zwecker.


Praxisvortrag von Mondēlez

Wieso kaufen wir Schokolade, obwohl wir eigentlich darauf verzichten wollten? Und wieso genau dann (fast) immer dieselbe Sorte? Interessante Frage! Antworten gab es im Januar von Michael von Seggern, der Sales Development & Training Manager von Mondelēz International – dem Unternehmen, hinter dem sich Marken wie Milka, Oreo oder auch Toblerone verbergen. In seinem Vortrag „Die Bedeutung von Category Management“ erzählte er, was sich hinter dem gleichnamigen Begriff verbirgt. Anschließend gab er interessante Einblicke in Einstiegsmöglichkeiten bei dem internationalen Konzern.


Konzeptpräsentation vor Partnerunternehmen

Versicherungs-Studierende trauen sich an eine doppelte Premiere


Am 26. Mai 2020 wurde an der FHDW Hannover gleich zweifach Premiere gefeiert. Zum einen präsentierten Studierende des Bachelorstudienganges Versicherungswirtschaft zum ersten Mal vor sämtlichen Versicherungs-Partnerunternehmen kreative Ideen für ein innovatives Versicherungs-Geschäftsmodell, zum anderen lief dieses Event aufgrund der Corona-Auflagen als große, virtuelle Veranstaltung in MS Teams.
Die Studierenden der Studiengruppe HFV417 identifizierten im Rahmen der Vorlesung „Herausforderungen zur Weiterentwicklung des Geschäftsmodells Versicherungen“ aktuelle Trends in der Versicherungsbranche und diskutierten über deren Auswirkungen auf die künftige Entwicklung der Assekuranz. Im Laufe der Vorlesung lieferte die Integration von Fachvorträgen aus verschiedenen Sparten des Privat- und Firmenkundengeschäfts sowie aus der Erst- und Rückversicherung zusätzliche Impulse und Einblicke in aktuelle Transformationsprozesse der Branche. Im Fokus standen Herausforderungen wie Digitalisierung, Mobilität, Demografie, New Work, ausufernde Regulatorik, Niedrigzinsphasen oder zunehmende Naturkatastrophen. Am Ende des Quartals mussten die Studierenden als Prüfungsleistung – jeweils in Kleingruppen – für ein fiktives Versicherungsunternehmen möglichst innovative Konzepte erarbeiten, die mit Blick auf die genannten Herausforderungen der Weiterentwicklung des Geschäftsmodells dienen.
Höhepunkt der Vorlesungsveranstaltung war dann am besagten 26. Mai 2020 eine Konzeptpräsentation vor den Versicherungs-Partnerunternehmen der FHDW Hannover, die gleichzeitig auch Arbeitgeber der Studierenden sind. Vor insgesamt fast 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer präsentierten die Studierenden souverän zu Themen wie Cyberversicherung für Ingenieure und Architekten oder Unfallversicherung für Fahrradkuriere. Im Anschluss an jede Präsentation entstanden rege Diskussionen.
Vielen lieben Dank an unsere engagierten, fleißigen und kreativen Studierenden, die einen tollen, virtuellen und interessanten Nachmittag für unsere Versicherungs-Partnerunternehmen und auch für uns als Hochschule gestaltet haben. Der offene Austausch zwischen den einzelnen Versicherungsunternehmen einerseits und der Austausch von Studierenden mit den Versicherungsvertretern andererseits waren in jedem Fall die Mühe wert


Mehrwert durch Online-Kommunikation

Schlütersche und FHDW Hannover entwickeln digitale Konzepte für den Mittelstand

Die Covid-19-Pandemie stellt Wirtschaft und Unternehmen vor zahlreiche Herausforderungen. Direkter Kontakt und stetiger Austausch zwischen Anbietern und Kunden sind oftmals eingeschränkt oder gar unmöglich – das macht es insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) schwierig, Kontinuität und Bindung aufzubauen. Die Schlütersche
Mediengruppe und die FHDW Hannover arbeiten nun in einem gemeinsamen Projekt daran, Kundenkontakte nachhaltig über digitale Medien zu pflegen.

Studierende der FHDW Hannover und erfahrene Sales Manager der Schlüterschen entwickeln zusammen Methoden und Konzepte, die wissenschaftliche Innovation mit praxisnaher Umsetzung verbinden. Ziel ist, digitale Plattformen und Kommunikationsmittel so in den Geschäftsalltag zu integrieren, dass der vertrauensbildende Austausch mit den Kunden auf diesen Kanälen zum festen Bestandteil der Geschäftsbeziehung wird. Viele KMUs stehen bereits jetzt über den Instant-Messaging-Dienst WhatsApp mit Sales Managern in Kontakt und schätzen schnelle Reaktionszeiten ebenso wie kompakte Informationen über neue Produkte und Services. Auf diesen positiven Erfahrungen baut das Projekt auf.

„Wir freuen uns sehr, dass wir als digitales Unternehmen in der aktuellen Situation gemeinsam mit der FHDW Ideen für unsere Kunden entwickeln und umsetzen können“, sagt Roksana Leonetti, Bereichsleiterin Produkt und Business Development bei der Schlüterschen. „Unsere Sales Manager sind Tag für Tag direkt an der Basis und wissen, wo wir KMUs in Sachen Digitalisierung noch mehr abholen müssen.“

Die als Theorien ausgearbeiteten Tipps werden gleich in der Praxis getestet. Hierbei finden ländliche wie städtische Regionen Berücksichtigung. Die Erfahrungen aus dem Projekt können die Sales Manager der Schlüterschen dann vor Ort ihren Kunden, den KMUs, als Mehrwert vermitteln. „So profitieren die Betriebe von den vielen Vorteilen einer modernen Online-Kommunikation speziell unter Pandemie-Bedingungen“, führt Roksana Leonetti aus.

Prof. Dr. Torsten Spandl, der das Projekt auf Seite der FHDW Hannover leitet, betont: „Für unsere Studierenden ist es echt spannend und herausfordernd, mit Sales Managern der Schlüterschen digitale Kundenbindungsideen zu konzipieren. Dieses Projekt verbindet junge Digital Natives und erfahrene Sales Manager.“


Student & Mitglied bei Janus Consultants

Ein Bericht des Bachelor-Studenten (BWL – Consulting/Business Transformation, B.A.)

Lennart Syring studiert an der FHDW Hannover im dritten Semester Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Consulting & Business Transformation und konnte sich gleich zu Beginn seines Studiums für die studentische Unternehmensberatung Janus Consultants e.V. qualifizieren. Ein persönlicher Erfolg!

In der Unternehmensberatung vereinen sich Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen aus allen Hochschulen Hannovers. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit neuen Perspektiven etwas zu bewegen. In interdisziplinären Projektteams wird mit innovativen Methoden und unter höchsten Qualitätsstandards gearbeitet, um das übergeordnete Ziel zu erreichen: die nachhaltige Weiterentwicklung der Kunden und Mitglieder. In über 25 Jahren studentischer Unternehmensberatung und mehr als 300 abgeschlossenen Projekten hat sich der Verein zu einer Stärke von gut 100 studentischen Beraterinnen und Beratern entwickelt. Möglich geworden sind diese beeindruckenden Zahlen vor allem dank des großen Teamgeistes, dem Engagement jedes Mitglieds, der tagtäglichen Professionalität sowie hohen Qualitätsbewusstseins. Neben dem Kerngeschäft der Unternehmensberatung ist Janus Consultants natürlich auch ein Ort der Zusammenkunft für Studierende aller Disziplinen. Die Mitglieder eint der Wille, ganz neue Bereiche entdecken und kennenlernen sowie Themen vertiefen zu wollen.

Neue Mitglieder sind stets willkommen, müssen aber auch, wie Lennart Syring, zunächst ihre Eignung beweisen. Viel Erfolg an alle, die sich Janus anschließen wollen!

 

Die Vertreter von Janus Consultants stellen im Oktober ihr Konmzept in der FHDW Hannover vor.


Masterstudierende als Ideen-Docs

Die Asklepios-Kliniken luden zum Praxisprojekt nach HH

Eine Beobachtung von Renate Jacobs

Auf Einladung der Asklepios-Kliniken fuhr die komplette Studiengruppe unseres Masters "Marketing- und Vertriebsmanagement" Mitte Oktober nach Hamburg-Barmbeck. Der Asklepios Konzern ist der größte europäische Betreiber von Gesundheitseinrichtungen, allein 40 Krankenhäuser gehören zum Konzern, so auch die Asklepios Klinik Hamburg-Barmbek. Die Klinik- und die Marketingleitung stellten in einem ausführlichen Briefing-Termin die Besonderheiten des Krankenhauswesens und dessen Abläufe sowie die aktuellen Werbemaßnahmen vor, bevor es im zweiten Teil des Tages zur Aufgabenstellung überging: Die Studierenden hatten insgesamt fünf Wochen Zeit, Handlungsempfehlungen zu formulieren und – vor allem auch – theoretisch fundiert zu begründen, wie es dem privaten Klinikkonzern gelingen kann, a) dagewesene Patientinnen und Patienten zu motivieren, Asklepios beim nächsten notwendigen Krankenhausaufenthalt erneut aufzusuchen, Stichwort „Patientenbindung“, oder wie es b) gelingen kann, Rettungsfahrer im Falle einer Wahlmöglichkeit des anzufahrenden Krankenhauses zu motivieren, am liebsten die Asklepios-Klinik anzusteuern. Zwei Aufgabenstellung, die es in sich hatten!

 

Auch wenn Asklepios ein privater weltweiter Konzern mit über 47.000 Mitarbeitern ist und zudem als private Einrichtung gewinnorientiert agieren muss, unterliegt sie den komplizierten Regeln des Gesundheitswesens, an dessen erster Stelle das Wohl und die Gesundheit der Patienten steht. Gefragt ist somit unternehmerisches Denken unter den Prämissen ethischen Handelns. Den Rest des nachfolgenden Wochenendes brainstormte und konzipierte die gesamte Gruppe unter Anleitung von Studiengangsleiter Prof. Dr. Torsten Spandl. Im Anschluss gingen vier, von Torsten Spandl eingeteilte Einzelgruppen ins kreative Kämmerlein…

 

Am 29. November war es dann soweit: Ergebnis-Präsentation vor der Chefetage der Asklepios-Kliniken. Die Master-Anwärter überzeugten durch die Bank mit innovativen Ideen und stichhaltigen Argumenten. Fazit von Torsten Spandl: „Ich war mal wieder megastolz auf meine Studierenden, die sich sehr professionell in die Thematiken eingearbeitet und ihre Ergebnisse überaus charmant präsentiert haben. – Danke dafür“!

"Krasse Ideen und tolles Konzept - das hätte ich nicht erwartet" 

Studierende werden auf das echte Leben losgelassen. Und zeigen, dass Sie nicht nur Theorie gelernt haben. Der Vertriebplanwettbewerb der FHDW Hannover mit der Wirtschaftsförderung hannoverimpuls ist der Beweis. Und reißen die Unternehmensgründer zu begeisterten Aussagen hin.

Zwei Unternehmen - Danisch Pur und SisyFox. 20 Studierende. Acht Wochen Zusammenarbeit für Ideen und Konzepte für mehr Umsatz. Und parallel eine Vorlesung und Coaching mit und von der FHDW Hannover. Der Wettbewerb im Rahmen des Masters "Marketing- und Vertriebsmanagement" fordert hohen Einsatz und Engagement von allen Seiten. Und kommt zu herausragenden Ergebnissen.

Die Abschlussveranstaltung in der "Lieblingsbar" in Hannover-Herrenhausen ist der Höhepunkt. Alle Konzepte werden präsentiert und bewertet. Und nach der Prämierung der Sieger wird bei der abschließenden Feier noch einmal gelacht und diskutiert.

Youtube Videos aktivieren Youtube-Inhalte aktivieren

Die von Ihnen gewählte Cookie-Einstellung schließt die Nutzung von Youtube Videos aus. Mit „Jetzt Inhalte aktivieren“, werden alle Cookies akzeptiert und Sie können auch auf Videos zugreifen.


Die Krux mit dem Schlitz oder wie wird ein Fahrkartenautomat behindertengerecht?

Praxisphasen sind an der FHDW fester Bestandteil jedes Studiums. Neben dem Kennenlernen des Arbeitsalltags geht es hier vor allem darum, das im Studium erlernte Wissen auch praktisch anzuwenden.

Wie spannend das sein kann, beweist dieses Projekt, an dem Mechatronik-Student Daniel Frels mitgewirkt hat. Als Mitglied eines Entwicklungsteams bei Höft & Wessel hat er ein drängendes Problem gelöst: Fahrkartenautomaten auch für Rollstuhlfahrer bedienbar zu machen. Viel Spaß beim Anschauen!

Youtube Videos aktivieren Youtube-Inhalte aktivieren

Die von Ihnen gewählte Cookie-Einstellung schließt die Nutzung von Youtube Videos aus. Mit „Jetzt Inhalte aktivieren“, werden alle Cookies akzeptiert und Sie können auch auf Videos zugreifen.

Ganz schön abwechslungsreich!

Wer sich unter dem Job bei einer Versicherung nur das dröge Abarbeiten von Schadensfällen vorstellt, liegt ganz schön daneben! Vielmehr warten hier ganz unterschiedliche Herausforderungen und es kommen zahlreiche Fähigkeiten zum Einsatz.

Den besten Beweis dafür, wie vielseitig und umfassend bereits die Ausbildung im dualen Bachelor-Studiengang BWL mit Schwerpunkt „Versicherungswirtschaft“ ist, liefert Marie, die es uns erlaubt hat, sie auf ihrem Weg ins Berufsleben zu begleiten. Seht selbst!

Youtube Videos aktivieren Youtube-Inhalte aktivieren

Die von Ihnen gewählte Cookie-Einstellung schließt die Nutzung von Youtube Videos aus. Mit „Jetzt Inhalte aktivieren“, werden alle Cookies akzeptiert und Sie können auch auf Videos zugreifen.


Projekte im Marketing-Seminar 

Im 6. Semester steht im Studiengang BWL das Fach „Marketing-Seminar“ auf dem Programm. Die Studierenden erarbeiten dabei unter Leitung ihres Dozenten Prof. Christof Zwecker ein Marktforschungsprojekt, aus dem sie anschließend konkrete Handlungsempfehlungen ableiten. Als Kooperationspartner stehen namhafte Unternehmen aus Hannover und der Region, wie beispielsweise TUI, Kind Hörgeräte, NEW YORKER oder auch Rossmann, zur Verfügung.

Unterstützung für Pelikan

Im vergangenen Semester galt es, einen Auftrag für Pelikan zu bearbeiten. Zwei Marketingverantwortliche des Unternehmens besuchten die FHDW und gaben den Studierenden persönlich ein ausführliches Briefing. Ihre Aufgabe: Die Verkaufsstrategie für den neuen Pelikan th.INK, einem Füllhalter für Schüler im Alter von 14 – 18 Jahren, am Point of Sale (POS) und auf Facebook kritisch zu analysieren.

Zunächst erarbeiteten die Studierenden einen Fragebogen, mit dessen Hilfe sie ein sogenanntes Produktprofil, also die Bewertungen, Kritikpunkte, Verbesserungsvorschläge und Eindrücke der Kernzielgruppe, erfassten. Die Umfrageergebnisse deckten sich in weiten Teilen mit den Erkenntnissen von Pelikan, einige waren jedoch auch sehr überraschend. So kam beispielsweise heraus, dass der eigentlich sehr originelle und praktische „Klick“, mit dem sich der th.INK öffnen lässt, noch besser kommuniziert werden sollte. Gleiches galt für die besonderen Vorzüge seiner dreieckigen Form. Nicht zuletzt wurde deutlich, dass die angebotenen Farben des Füllhalters nicht optimal bei der Zielgruppe ankamen.

Kreative Anregungen

Aus den Ergebnissen der Befragung entwickelten die Studierenden anschließend in insgesamt zwölf Teams konkrete Strategien, mit denen Pelikan die Vermarkung verbessern kann. Dabei zeigten sie außergewöhnlich viel Kreativität: Von kleinen Werbefilmen über selbst gebastelte Verpackungsdummies bis hin zu ausgearbeiteten Konzepten waren viele gute Ideen dabei. Das überzeugte und begeisterte auch die insgesamt acht hochrangigen Pelikan-Mitarbeiter aus Marketing und Vertrieb in den Abschlusspräsentationen, die die Studierenden sehr professionell und souverän absolvierten: Pelikan bat um eine Zusammenfassung aller Ergebnisse und wird gerne zeitnah wieder Projektpartner der FHDW.


Back to the roots! 

FHDW-Studierende gehen zurück an die Schule und erkunden für KIND Hörgeräte, wie der Ausbildungsberuf Hörgeräte-Akustiker attraktiver werden kann.

Back to the roots… Dieses galt für insgesamt 28 Studierende der Fachhochschule für die Wirtschaft (FHDW) Hannover. Sie hatten im Rahmen eines Marketing-Seminars im Bachelorstudiengang „Betriebswirtschaftslehre“ die Aufgabe herauszufinden, wie der Ausbildungsberuf „Hörgeräte-Akustiker“ auf junge Menschen – also potenzielle Auszubildende – wirkt und wie dieser attraktiver in Szene gesetzt werden kann. Beauftragt wurde das Projekt von der Firma KIND Hörgeräte GmbH & Co. KG. Das hannoversche Familienunternehmen und die FHDW führen regelmäßig gemeinsame Marketingprojekte durch.

Da die junge Zielgruppe nirgendwo einfacher zu finden ist als in der Schule, entschieden sich auch einige der Studierenden dazu, die Befragung an Realschulen und Gymnasien in und um Hannover durchzuführen. Die Befragung startete am ersten Schultag nach den Sommerferien. Sie erfolgte mit Hilfe eines Fragebogens und schaffte eine Atmosphäre, die dem Schreiben einer Klassenarbeit ähnelte. Konzentration und Ruhe lagen in der Luft. Nachdem alle Fragebögen eingesammelt waren, gab’s für jeden eine kleine Aufmerksamkeit wie einen Kugelschreiber oder Schlüsselbänder, die vom Auftragsunternehmen zur Verfügung gestellt wurden.

Anschließend ging es an die eigentliche Arbeit: Fragebogen auswerten, Schwächen und Chancen analysieren, daraus Handlungsempfehlungen ableiten, ein Konzept entwickeln und niederschreiben. Last but not Least: die Abschlusspräsentation vorbereiten. Die fand schließlich in den Räumen von KIND Hörgerate vor Unternehmensvertretern aus den Abteilungen Personal, Business Development und Marketing statt. Die Mühe hat sich gelohnt! Insgesamt sechs Gruppen präsentierten gleichsam innovative und praxisnahe Handlungsempfehlungen. Für KIND Hörgerate gab es so manche Inspiration, wie man den Ausbildungsberuf Hörgeräte-Akustiker auf Augenhöhe mit Jugendlichen vermitteln kann. Und für die Studierenden hat sich wieder einmal gezeigt, dass Schule, Studium und Beruf sehr nah beieinander liegen – auch wenn ihnen die Schulzeit mittlerweile wie eine Ewigkeit her zu sein scheint.

Eine Einladung zum gemeinsamen Abendessen bildete den krönenden Abschluss des Projektes. In privater Runde tauschten die FHDWler und KINDler bis in den späten Abend weitere Erfahrungen und Einschätzungen aus."


Haarige Angelegenheit

„Warum und bei welcher Gelegenheit kaufen ROSSMANN-Kunden Haarschmuck?“ – bei dieser Fragestellung bekam die bekannte Drogeriemarktkette Unterstützung von 20 FHDW-Studierenden des Studiengangs Bachelor-BWL. Mit selbst entwickelten Fragebögen machten sie sich auf den Weg in die Filialen – und brachten nicht nur interessante Ergebnisse sondern auch handfeste Handlungsempfehlungen zu Papier.

Marktforschung nicht nur anhand grauer Theorie sondern im Rahmen ganz realer Fragestellungen zu bearbeiten, gehört an der FHDW zum Konzept. Im Juli 2014 war ROSSMANN der Auftraggeber und hatte ein sehr spezielles Anliegen: Die Drogeriemarktkette wollte genaue Informationen darüber, warum und in welchem Zusammenhang ihre Kunden Haarschmuck erwerben. Sandra Lorenz, Leiterin des ROSSMANN Qualitätsmarken-Marketings und selbst ehemalige FHDW-Absolventin, skizzierte im Projektbriefing genau die Anforderungen der Erhebung.

Bei den überwiegend männlichen Studenten hielt sich die Begeisterung zunächst in Grenzen. Verständlich, denn sie gehörten weder zur Kernzielgruppe noch konnten sie mit dem Thema viel anfangen. Doch das änderte sich schnell. Nicht nur die Konzeption der Fragebögen machte ihnen Spaß, auch die direkte Kundenbefragung in den Filialen war erfolgreich und zudem interessant. Die Haupterkenntnis: Haarschmuck wird überwiegend als „Gelegenheitskauf“ erworben.

Mit der gründlichen Auswertung der Befragung war das Projekt jedoch noch lange nicht abgeschlossen. Jetzt folgte der kreative Teil: Welche Maßnahmen zum besseren Verkauf von Haarschmuck lassen sich aus den Ergebnissen ableiten? Neben innovativen Ansätzen wie „Beipackzetteln mit trendigen Frisuren-Tipps“, neuen Aufbauten der Produkt-Schütten und der Empfehlung, die Produkte mehr im Bereich der Kassen zu platzieren kamen auch ganz klassische Themen auf den Prüfstand, wie die Empfehlungen zur Preisauszeichnung.

Alles in Allem haben die Studierenden ins Schwarze getroffen, denn bei der abschließenden, souveränen und kurzweiligen Präsentation der Ergebnisse vor insgesamt acht ROSSMANN-VertreterInnen aus Marketing und Marktforschung gab es viel Lob und Anerkennung.

Glückwunsch an alle!


So klappt das mit der Kundenbindung

Kunden zu finden ist für jedes Unternehmen eine der wichtigsten Herausforderungen. Doch die Königsdisziplin ist es, sie dann auch ans Unternehmen zu binden. Keine leichte Aufgabe also, der sich 23 Studierende des Master-Studiengangs „Marketing und Vertrieb“ während eines 2-tägigen Workshops im schönen Hamburg stellten.
Die besondere Herausforderung aber auch Qualität des Projektes: Es ging um Kundenbindungskonzepte für zwei reale, innovative Unternehmen; Voraussetzungen und Ablauf waren also absolut praxisnah.

Im Kickoff präsentierten Vertreter von nu3, einem „Anbieter für intelligente Ernährung“ und des Online Übersetzungs- und Dolmetschbüros lingoking ihre Unternehmen, stellten die Herausforderungen ihrer Marktsegmente vor und positionierten das eigene Unternehmen im Marktumfeld.

Dann ging es an die Arbeit. Die Aufgabenstellung: Konzepte für beide Unternehmen zu erstellen, um bereits gewonnene Kunden zu binden. 

Im Workshop wurden in vier Arbeitsgruppen die jeweiligen Vertriebsproblematiken identifiziert und innovative Ideen entwickelt. Zurück in Hannover blieben den Studierenden zwei Wochen Zeit, um die Ergebnisse präsentationsgerecht aufzuarbeiten, bevor sie den Unternehmenspartner vorgestellt wurden.

Das Projekt war für die Beteiligten eine absolute Win-Win-Situation: Alle hatten viel Spaß und viele Erkenntnisse, die Unternehmen gingen mit zahlreichen Anregungen und Ideen zur effektiveren Kundenbindung nach Hause,  die Studierenden bekamen viel positives Feedback und Einblicke in reale Arbeitssituationen und zwei ganz unterschiedliche Unternehmenskulturen.