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STudierendenprojekte


Ein neues Produkt soll auf den Markt – wie kann man es Zielgruppengerecht lancieren und im weiteren Verlauf deren Verkauf optimieren? Für Unternehmen eine alltägliche Frage, der sich die Marketing-Abteilung annimmt. Und da die Studierenden der FHDW immer ganz nah an der Praxis ausgebildet werden, lernen sie, genau solche Frage zu lösen.

Die Krux mit dem Schlitz oder wie wird ein Fahrkartenautomat behindertengerecht?

Praxisphasen sind an der FHDW fester Bestandteil jedes Studiums. Neben dem Kennenlernen des Arbeitsalltags geht es hier vor allem darum, das im Studium erlernte Wissen auch praktisch anzuwenden.

Wie spannend das sein kann, beweist dieses Projekt, an dem Mechatronik-Student Daniel Frels mitgewirkt hat. Als Mitglied eines Entwicklungsteams bei Höft & Wessel hat er ein drängendes Problem gelöst: Fahrkartenautomaten auch für Rollstuhlfahrer bedienbar zu machen. Viel Spaß beim Anschauen!


Ganz schön abwechslungsreich!

Wer sich unter dem Job bei einer Versicherung nur das dröge Abarbeiten von Schadensfällen vorstellt, liegt ganz schön daneben! Vielmehr warten hier ganz unterschiedliche Herausforderungen und es kommen zahlreiche Fähigkeiten zum Einsatz.

Den besten Beweis dafür, wie vielseitig und umfassend bereits die Ausbildung im dualen Bachelor-Studiengang BWL mit Schwerpunkt „Versicherungswirtschaft“ ist, liefert Marie, die es uns erlaubt hat, sie auf ihrem Weg ins Berufsleben zu begleiten. Seht selbst!


Projekte im Marketing-Seminar 

Im 6. Semester steht im Studiengang BWL das Fach „Marketing-Seminar“ auf dem Programm. Die Studierenden erarbeiten dabei unter Leitung ihres Dozenten Prof. Christof Zwecker ein Marktforschungsprojekt, aus dem sie anschließend konkrete Handlungsempfehlungen ableiten. Als Kooperationspartner stehen namhafte Unternehmen aus Hannover und der Region, wie beispielsweise TUI, Kind Hörgeräte, NEW YORKER oder auch Rossmann, zur Verfügung.

Unterstützung für Pelikan

Im vergangenen Semester galt es, einen Auftrag für Pelikan zu bearbeiten. Zwei Marketingverantwortliche des Unternehmens besuchten die FHDW und gaben den Studierenden persönlich ein ausführliches Briefing. Ihre Aufgabe: Die Verkaufsstrategie für den neuen Pelikan th.INK, einem Füllhalter für Schüler im Alter von 14 – 18 Jahren, am Point of Sale (POS) und auf Facebook kritisch zu analysieren.

Zunächst erarbeiteten die Studierenden einen Fragebogen, mit dessen Hilfe sie ein sogenanntes Produktprofil, also die Bewertungen, Kritikpunkte, Verbesserungsvorschläge und Eindrücke der Kernzielgruppe, erfassten. Die Umfrageergebnisse deckten sich in weiten Teilen mit den Erkenntnissen von Pelikan, einige waren jedoch auch sehr überraschend. So kam beispielsweise heraus, dass der eigentlich sehr originelle und praktische „Klick“, mit dem sich der th.INK öffnen lässt, noch besser kommuniziert werden sollte. Gleiches galt für die besonderen Vorzüge seiner dreieckigen Form. Nicht zuletzt wurde deutlich, dass die angebotenen Farben des Füllhalters nicht optimal bei der Zielgruppe ankamen.

Kreative Anregungen

Aus den Ergebnissen der Befragung entwickelten die Studierenden anschließend in insgesamt zwölf Teams konkrete Strategien, mit denen Pelikan die Vermarkung verbessern kann. Dabei zeigten sie außergewöhnlich viel Kreativität: Von kleinen Werbefilmen über selbst gebastelte Verpackungsdummies bis hin zu ausgearbeiteten Konzepten waren viele gute Ideen dabei. Das überzeugte und begeisterte auch die insgesamt acht hochrangigen Pelikan-Mitarbeiter aus Marketing und Vertrieb in den Abschlusspräsentationen, die die Studierenden sehr professionell und souverän absolvierten: Pelikan bat um eine Zusammenfassung aller Ergebnisse und wird gerne zeitnah wieder Projektpartner der FHDW.


Back to the roots! 

FHDW-Studierende gehen zurück an die Schule und erkunden für KIND Hörgeräte, wie der Ausbildungsberuf Hörgeräte-Akustiker attraktiver werden kann.

Back to the roots… Dieses galt für insgesamt 28 Studierende der Fachhochschule für die Wirtschaft (FHDW) Hannover. Sie hatten im Rahmen eines Marketing-Seminars im Bachelorstudiengang „Betriebswirtschaftslehre“ die Aufgabe herauszufinden, wie der Ausbildungsberuf „Hörgeräte-Akustiker“ auf junge Menschen – also potenzielle Auszubildende – wirkt und wie dieser attraktiver in Szene gesetzt werden kann. Beauftragt wurde das Projekt von der Firma KIND Hörgeräte GmbH & Co. KG. Das hannoversche Familienunternehmen und die FHDW führen regelmäßig gemeinsame Marketingprojekte durch.

Da die junge Zielgruppe nirgendwo einfacher zu finden ist als in der Schule, entschieden sich auch einige der Studierenden dazu, die Befragung an Realschulen und Gymnasien in und um Hannover durchzuführen. Die Befragung startete am ersten Schultag nach den Sommerferien. Sie erfolgte mit Hilfe eines Fragebogens und schaffte eine Atmosphäre, die dem Schreiben einer Klassenarbeit ähnelte. Konzentration und Ruhe lagen in der Luft. Nachdem alle Fragebögen eingesammelt waren, gab’s für jeden eine kleine Aufmerksamkeit wie einen Kugelschreiber oder Schlüsselbänder, die vom Auftragsunternehmen zur Verfügung gestellt wurden.

Anschließend ging es an die eigentliche Arbeit: Fragebogen auswerten, Schwächen und Chancen analysieren, daraus Handlungsempfehlungen ableiten, ein Konzept entwickeln und niederschreiben. Last but not Least: die Abschlusspräsentation vorbereiten. Die fand schließlich in den Räumen von KIND Hörgerate vor Unternehmensvertretern aus den Abteilungen Personal, Business Development und Marketing statt. Die Mühe hat sich gelohnt! Insgesamt sechs Gruppen präsentierten gleichsam innovative und praxisnahe Handlungsempfehlungen. Für KIND Hörgerate gab es so manche Inspiration, wie man den Ausbildungsberuf Hörgeräte-Akustiker auf Augenhöhe mit Jugendlichen vermitteln kann. Und für die Studierenden hat sich wieder einmal gezeigt, dass Schule, Studium und Beruf sehr nah beieinander liegen – auch wenn ihnen die Schulzeit mittlerweile wie eine Ewigkeit her zu sein scheint.

Eine Einladung zum gemeinsamen Abendessen bildete den krönenden Abschluss des Projektes. In privater Runde tauschten die FHDWler und KINDler bis in den späten Abend weitere Erfahrungen und Einschätzungen aus."


Haarige Angelegenheit

„Warum und bei welcher Gelegenheit kaufen ROSSMANN-Kunden Haarschmuck?“ – bei dieser Fragestellung bekam die bekannte Drogeriemarktkette Unterstützung von 20 FHDW-Studierenden des Studiengangs Bachelor-BWL. Mit selbst entwickelten Fragebögen machten sie sich auf den Weg in die Filialen – und brachten nicht nur interessante Ergebnisse sondern auch handfeste Handlungsempfehlungen zu Papier.

Marktforschung nicht nur anhand grauer Theorie sondern im Rahmen ganz realer Fragestellungen zu bearbeiten, gehört an der FHDW zum Konzept. Im Juli 2014 war ROSSMANN der Auftraggeber und hatte ein sehr spezielles Anliegen: Die Drogeriemarktkette wollte genaue Informationen darüber, warum und in welchem Zusammenhang ihre Kunden Haarschmuck erwerben. Sandra Lorenz, Leiterin des ROSSMANN Qualitätsmarken-Marketings und selbst ehemalige FHDW-Absolventin, skizzierte im Projektbriefing genau die Anforderungen der Erhebung.

Bei den überwiegend männlichen Studenten hielt sich die Begeisterung zunächst in Grenzen. Verständlich, denn sie gehörten weder zur Kernzielgruppe noch konnten sie mit dem Thema viel anfangen. Doch das änderte sich schnell. Nicht nur die Konzeption der Fragebögen machte ihnen Spaß, auch die direkte Kundenbefragung in den Filialen war erfolgreich und zudem interessant. Die Haupterkenntnis: Haarschmuck wird überwiegend als „Gelegenheitskauf“ erworben.

Mit der gründlichen Auswertung der Befragung war das Projekt jedoch noch lange nicht abgeschlossen. Jetzt folgte der kreative Teil: Welche Maßnahmen zum besseren Verkauf von Haarschmuck lassen sich aus den Ergebnissen ableiten? Neben innovativen Ansätzen wie „Beipackzetteln mit trendigen Frisuren-Tipps“, neuen Aufbauten der Produkt-Schütten und der Empfehlung, die Produkte mehr im Bereich der Kassen zu platzieren kamen auch ganz klassische Themen auf den Prüfstand, wie die Empfehlungen zur Preisauszeichnung.

Alles in Allem haben die Studierenden ins Schwarze getroffen, denn bei der abschließenden, souveränen und kurzweiligen Präsentation der Ergebnisse vor insgesamt acht ROSSMANN-VertreterInnen aus Marketing und Marktforschung gab es viel Lob und Anerkennung.

Glückwunsch an alle!


So klappt das mit der Kundenbindung

Kunden zu finden ist für jedes Unternehmen eine der wichtigsten Herausforderungen. Doch die Königsdisziplin ist es, sie dann auch ans Unternehmen zu binden. Keine leichte Aufgabe also, der sich 23 Studierende des Master-Studiengangs „Marketing und Vertrieb“ während eines 2-tägigen Workshops im schönen Hamburg stellten.
Die besondere Herausforderung aber auch Qualität des Projektes: Es ging um Kundenbindungskonzepte für zwei reale, innovative Unternehmen; Voraussetzungen und Ablauf waren also absolut praxisnah.

Im Kickoff präsentierten Vertreter von nu3, einem „Anbieter für intelligente Ernährung“ und des Online Übersetzungs- und Dolmetschbüros lingoking ihre Unternehmen, stellten die Herausforderungen ihrer Marktsegmente vor und positionierten das eigene Unternehmen im Marktumfeld.

Dann ging es an die Arbeit. Die Aufgabenstellung: Konzepte für beide Unternehmen zu erstellen, um bereits gewonnene Kunden zu binden. 

Im Workshop wurden in vier Arbeitsgruppen die jeweiligen Vertriebsproblematiken identifiziert und innovative Ideen entwickelt. Zurück in Hannover blieben den Studierenden zwei Wochen Zeit, um die Ergebnisse präsentationsgerecht aufzuarbeiten, bevor sie den Unternehmenspartner vorgestellt wurden.

Das Projekt war für die Beteiligten eine absolute Win-Win-Situation: Alle hatten viel Spaß und viele Erkenntnisse, die Unternehmen gingen mit zahlreichen Anregungen und Ideen zur effektiveren Kundenbindung nach Hause,  die Studierenden bekamen viel positives Feedback und Einblicke in reale Arbeitssituationen und zwei ganz unterschiedliche Unternehmenskulturen.