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Erfahrungsberichte


Meine ersten Tage in Singapur – eine neue Kultur entdecken

von Jonas Duensing

Ich bin Student im Master-Studiengang Controlling, Finanzen und Risikomanagement an der FHDW Hannover – und schreibe euch aus Singapur. Wie alles begann ...

Im Mai 2019 habe ich eine Zusage der Commerzbank AG aus Singapur für einen Auslandseinsatz im Rahmen meines Studiums erhalten. Nachdem ich mich anschließend um ein Arbeitsvisum und eine geeignete Wohnung in Singapur gekümmert hatte, ging es einen
Tag nach den letzten Klausuren auch schon mit dem Flugzeug von Hamburg auf die Malaiische Halbinsel. Nach meiner Ankunft habe ich mir gleich ein „Grab Taxi“ gerufen – die asiatische Antwort auf den Mobilitätsdienstleister Uber. Jedoch kann man bei Grab auch
Essen bestellen, E-Scooter nutzen oder auch Grab Pay als Zahlungsmittel einsetzen. Die Nutzung der App ist im asiatischen Raum weit verbreitet.

Meine Gastgeberin erwartete mich bereits in meiner Wohnung. Ich war etwas überrascht, dass die Wohnung deutlich kleiner war als sie auf den Fotos aussah. Aber im Stadt- und Inselstaat Singapur mit seiner sehr begrenzten Fläche ist Wohnraum ein knappes Gut und
somit auch äußerst teuer. Dies gilt insbesondere für zeitlich begrenzte Business-Aufenthalte. Kurz gesagt, für meine Miete in Singapur hätte ich in Hannover gleich zwei oder drei Wohnungen mieten können. Wenigstens sind hier Strom, Wasser und Seife inklusive.

 

„In vielen Restaurants gibt es oft nur Stäbchen zum Essen“

Singapur wurde von seinem Gründer Thomas Raffels in verschiedene Bereiche aufgeteilt, so entstanden Chinatown oder auch Little India. Mein Apartment ist mitten in Little India gelegen und nach meiner Ankunft habe ich eine kleine Erkundungstour durch das stark durch 
die indische Kultur geprägte Viertel unternommen. Überall am Straßenrand sind kleine Läden oder Restaurants. Die Serangoon Road ist in großartigen Farben beleuchtet und überall vernimmt man die Düfte der Inder. Günstiges Essen findet man an jeder Ecke, daher wird
nur wenig selbst gekocht, sondern meistens wird das Essen mit nach Hause genommen. In vielen lokalen Restaurants gibt es oft nur Stäbchen zum Essen, was mich anfangs vor eine echte Herausforderung stellte – vor allem beim Essen von Nudeln oder Reis. Oft landete ein
kleiner Teil des Essens nicht in meinem Mund, sondern auf meiner Hose oder meinem Hemd. Mir ist bereits in den ersten Tagen aufgefallen, welche unglaublichen Mengen an Plastikmüll dabei entstehen, da jedes Mal auch einen Plastiklöffel und Stäbchen sowie eine
Plastikdose mit selbstgemachter Chilisoße hinzugepackt werden. Das Office der Commerzbank liegt in der Roabinson Road, dem Finanzdistrikt von Singapur, direkt an der Marina Bay. In diesem Viertel befinden sich all die vielen Hochhäuser und Tower, für die Singapur
bekannt ist. Gegenüber des Commerzbankgebäudes befindet sich das Office von J.P. Morgen und ebenfalls nicht weit entfernt steht der Tower von Hongkong & Shanghai Banking Corporation Holdings PLC, kurz HSBC .

Mein Einsatzbereich war das Finance Department für das Asien-Geschäft. Die Commerzbank hat schätzungsweise 350 bis 400 Mitarbeiter in der Niederlassung Singapur. Die meistens Angestellten sind „Locals“, also Einheimische. Es sind aber auch ein paar Expats
aus Frankfurt in den verschiedensten Abteilungen zu finden. Die Officezeit ist montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr. Die meisten nutzen den Bus oder die Bahn, um zur Arbeit zu kommen. Mein Apartment ist sehr dicht an der MRT Station Farrer Park gelegen und es sind
lediglich fünf Stationen bis zum Office. Erschreckenderweise sind die Bahnen morgens so voll, dass man sich entweder sehr quetschen muss oder auch gar nicht erst einsteigen kann. Da ist es nur gut, dass sie in regelmäßigen Abständen von maximal drei Minuten kommen.

 

„Singapur ist einfach nur beeindruckend und vielseitig und hat für jeden Geschmack etwas zu bieten“

Die erste Arbeitswoche ging schnell vorbei und am ersten Wochenende habe ich Singapur näher erkundet. Dabei habe ich mir als Ziel den großen Botanischen Garten (UNESCO-Weltkulturerbe), die Shoppingmeile Orchard Road, Chinatown und die Marina Bay
mit den Gardens by the Bay ausgesucht. Singapur ist einfach nur beeindruckend und vielseitig und hat für jeden Geschmack etwas zu bieten. Auch wenn die Lebenshaltungskosten, insbesondere die Mieten sehr hoch und nicht mit Deutschland vergleichbar sind, kann ich
jedem Studierenden nur empfehlen, nach einem Praktikum in Singapur Ausschau zu halten. Es ist eine großartige Lebenserfahrung, die einem keiner mehr nehmen kann, und ich freue mich bereits auf weitere zwei Monate in Singapur.


Beste Voraussetzungen in (den) Bergen

Ich bin am Freitag, den 27. September gegen Abend in Bergen (Norwegen) eingetroffen. Für die rund 470 km von Oslo nach Bergen habe ich mit dem Auto fast acht Stunden benötigt, denn auf der Strecke über das Hardangervidda Bergplateau sind so manche Höhenmeter und damit verbundene Serpentinen zu überwinden. Belohnt wurde ich mit fantastischen Ausblicken über die Hochebene, sowie – im weiteren Verlauf der Strecke – über den Hardangerfjord.

Am anschließenden Montag war ich erstmals in der Høgskulen på Vestlandet (HVL). Nachdem mir kurz die Räumlichkeiten für die kommenden vier Monate gezeigt wurden, fand ein erster Austausch zu meiner Masterarbeit statt. Deren aktueller Arbeitstitel lautet: „Integration von Web Services und ihrer Datenmodelle, speziell im Hinblick auf GraphQL“. Entgegen kommt mir hier in Norwegen, dass Patrick Stünkel (ehemaliger Kollege bei der VHV und Kommilitone in der FHDW Hannover) als PhD-Student zurzeit ebenfalls an der HVL tätig ist. Er gibt mir sowohl den einen oder anderen privaten Tipp in Hinblick auf das Leben in Bergen, als auch Unterstützung bei der Bearbeitung der Masterthesis.

 

Was mich an der aktuellen Situation in Bergen besonders fasziniert ist, dass hier an der HVL sehr gute Bedingungen für die Erarbeitung der Masterthesis herrschen und zudem Bergen und sein Umland wunderbare Freizeitaktivitäten an den Wochenenden (wie beispielsweise Wanderungen auf die umliegenden sieben Berge) bietet. Zudem kommt durch den Zusammenhalt mit den anderen internationalen und auch PhD-Studierenden keine Einsamkeit auf. Es finden sich immer Kommilitonen für gemeinsame Aktivitäten und interessante Gespräche. Kurzum: ich sehe mit Zuversicht und voller Vorfreude auf die kommenden vier Monate.


An experience report by Steven Wright

One of the greatest experiences of my life, I ganed so much from it, knowledge, experience and independence.

My name is Steven Wright and I  studied at FHDW University of Applied Sciences in Hanover, Germany. To begin with I can safely say with utmost confidence that this was an experience which I will remember for the rest of my life. I had a once in a lifetime opportunity. I would definitely recommend going  to the FHDW and Germany for your Erasmus placement.

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Let me start with Hanover itself. The city has a population of 520,000 people. It is a good city to live in. It's very clean and has an excellent public transport system. In the city, sights include the new town hall (Neues Rathaus) and every year like all German cities, Hanover has its Christmas market "Weihnachtsmarkt". Also you have to watch a German football match. Hanover 96 are Hanover's team. I absolutely recommend you go and watch them play at least once. 

Moving on to the university itself. It has only around 400 students so much smaller than my UK university. But this adds a much more personal feel to your stay as you see faces that are familiar every day.
 In terms of the classes, I studied all of the International Management modules at the university. The classes again were small maybe 20 people in the class at the most. Also the topics were really interesting. It really did open my mind to a lot of things that I otherwise wouldn't have thought of. To give you an example you could not believe how much things change for business when crossing borders. Motivation, leadership and strategy have to change as a result of going global. All in all the time I spent in classes most certainly has given me different perspectives and ideas when it comes to my work.

But it's not just studies you will do here oh no, I'm now going to tell you now about FHDW's unique feature which is the opportunity to undertake a work placement with your studies. All students at the FHDW have to undertake a work placement as part of their study programme and you are no different to them. You’ll  get the chance to do one too. I did mine at Aventics Pneumatics AG in Hanover. It was a fantastic experience for me and I was able to apply what I had learnt in university.  I took part in the annual European Sales Conference and came into contact with people from all over the world. It is a great addition to my CV and was great fun too.

Okay now I would like to take a  moment to give you a few tips regarding the FHDW and Germany. Starting with the FHDW. In terms of accommodation you will be given a great deal of help by the Erasmus Coordinator Pamela Seidel. She helped me secure a place with no troubles at all. I would recommend you take this accommodation as it removes a huge pressure from your chest. Going back to Pamela Seidel she will be the biggest source of help you will have at the FHDW. Any problems regarding most things she will help you. She even picks you up from the airport when you arrive in Hanover for the first time, which I will tell you is a great help and removes a lot of the fear when arriving in Germany.

Moving on to Germany, let's start with the winters in Germany. They are colder than the UK in fact much colder. One weekend we had -17 degrees. So make sure you pack a woolly hat, scarf, a big coat and your gloves. Next is the issue of punctuality. The German stereotype of being punctual is 100% true. Lectures start at 8am on the dot. Which brings me to my next point: they start earlier than the UK. So you must bring your alarm clock and set it earlier than usual. Lastly it may be short but always, always, always obey the red man at the pedestrian crossing!!!!

Let me end this with the best possible advice I can give you if you were to pick FHDW as your study placement.- which is to travel!!!!! Guys this is a once in a lifetime opportunity you need to seize the moment at hand. I did and I travelled to Berlin, Cologne, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Munich, Nürnberg, Wolfenbüttel and Wolfsburg. Berlin in my opinion is the best, this city is essential to visit in Germany. But all the others are good too. Hamburg is a beautiful city, Munich and Nürnberg give you a taste of Bavaria (you will learn about the difference between Bavaria and Germany while you're here) and Frankfurt am Main is a very modern city.

What's more being in Hanover gives you the best opportunity to travel. It is in the centre of the country, you can get everywhere in Germany without having to change trains. Also you have to buy a Semester ticket. It's 320 Euro's but it's worth it. You get the public transport in Hanover for free and you get to travel to Bremen, Hamburg and all cities in Lower Saxony for free for 10 months. So you have no excuse, you have to travel!!!!

So this brings me to the end, which is this experience was fantastic. I combined studying, working and travelling in one placement. It was life changing for me, so I would recommend you consider and pick FHDW in Hanover and Germany as your placement, you will not regret it, trust me.

What's more being in Hanover gives you the best opportunity to travel. It is in the centre of the country, you can get everywhere in Germany without having to change trains. Also you have to buy a Semester ticket. It's 320 Euro's but it's worth it. You get the public transport in Hanover for free and you get to travel to Bremen, Hamburg and all cities in Lower Saxony for free for 10 months. So you have no excuse, you have to travel!!!!

So this brings me to the end, which is this experience was fantastic. I combined studying, working and travelling in one placement. It was life changing for me, so I would recommend you consider and pick FHDW in Hanover and Germany as your placement, you will not regret it, trust me.